Umwelt und Politik - in Sachen Oldtimer - in München ...
Infos zu diesen Themen von Thomas Hanna:
FAZ-Oldtimerbericht
Oldtimerdemo
Fahrverbote für Oldtimer
Anmerkungen zur Feinstaubdebatte

Thema: Übergreifende Visionen sind in der Politik nötiger denn je!
Anbei ein paar Fotos von einem Stadtwagen, den Thomas Hanna für den Opel-Modellbauwettbewer im zarten Alter von 14 Jahren im Jahre 1975 entworfen hat. Grundidee: Die Räder sollten gleichzeitig Puffer für Parkrempler sein, Schiebetüren rechts und links waren vorgesehen, ansonsten strenge Würfelform mit windschnittiger Front für maximale Raumausnutzung und multifunktionaler Innenraum. Mit Blick auf die heute vorfindbaren Tendenzen, sind die Form der Beleuchtungseinrichtung und die schräge Frontverglasung, bzw. durchgehend Heckverglasung, über 30 Jahre später bei sehr vielen Fahrzeugen vorzufinden. Die Opel-Jury hat damals einen Preis in Form einer Kiste Haribo-Gummibären ausgelobt.

Dieses Fahrzeug ist sozusagen der Grundstein seiner mobilen Denkansätze und sollte deshalb hier vorgestellt werden. Visionen haben und darzustellen war auch Thema seiner Diplomarbeit.

Visionen sind heute wichtiger als je zuvor, denn man unterliegt der Tendenz nicht über den Tellerrand des Tagesgeschäfts hinauszusehen und den Überblick über die Gesamtzusammenhänge zu verlieren.
Mattar: Skepsis gegenüber Umweltzone
"Die rot-grüne Umweltzone innerhalb des gesamten Mittleren Rings entwickelt sich immer mehr zu einem bürokratischen Monster", erklärt der FDP-Oberbürgermeister- und Spitzenkandidat für den Stadtrat, Dr. Michael Mattar. Der Vorschlag von Rot-Grün, dass nur historische Autos mit H-Kennzeichen im Sommer in der Umweltzone fahren dürfen, reiche bei weitem nicht aus, zumal ein H-Kennzeichen den Besitz eines zweiten Autos voraussetzt. Für Oldtimer ohne H-Kennzeichen fordert Mattar ebenfalls freien Zugang zur Stadt. "Und wie lange dauert bei rotgrün der Sommer? Die Vorschläge entstammen rotgrüner Volksbelehrung, dabei wird völlig übersehen, dass Oldtimer zumeist überhaupt keinen Feinstaub emittieren", so Mattar. "Ich bin äußerst skeptisch, ob die Umweltzone die richtige Antwort auf die Feinstaubbelastung darstellt."